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Themenbereiche des Interministeriellen Ausschusses für Geoinformationswesen

Eine Geodateninfrastruktur (GDI) ist eine Infrastruktur bestehend aus Geodaten, Metadaten und Geodatendiensten, Netzdiensten und -technologien, Vereinbarungen über gemeinsame Nutzung, Zugang und Verwendung sowie Koordinierungs- und Überwachungsmechanismen, -prozesse und -verfahren mit dem Ziel, Geodaten verschiedener Herkunft interoperabel verfügbar zu machen.

Ein Geoportal ist eine elektronische Kommunikations-, Transaktions- und Interaktionsplattform, die Nutzern über Geodatendienste und weitere Netzdienste den (zentralen) Zugang zu den Geodaten ermöglicht. Ein Geoportal bietet den Nutzern also praktisch einen Einstiegspunkt zu einer Vielzahl von Geodatenbeständen.

Bund und Länder haben mit der Verwaltungsvereinbarung eine Struktur geschaffen, die die Vernetzung und übergreifende Bereitstellung von Geodaten fördert. Diese Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) stellt zentrale technische Komponenten zur Verfügung, so dass die Vernetzung dezentraler Datenbestände möglich ist und über das Geoportal.de ein zentraler Zugang für die Nutzer vorhanden ist.

Das Lenkungsgremium GDI-DE (LG GDI-DE) ist für die strategische Steuerung der Maßnahmen der GDI-DE verantwortlich und berichtet dem IT-Planungsrat. Um das Angebot zielorientiert an der Nachfrage der Wirtschaft nach Geoinformationen in der GDI-DE auszurichten, wurde dem LG GDI-DE die Kommission für Geoinformationswirtschaft (GIW-Kommission) als Beratungsgremium zur Seite gestellt. Im Rahmen der GDI-DE wurde 2012 das zentrale Einstiegsportal für Deutschland (Geoportal.de) realisiert.

Der Interministerielle Ausschuss für Geoinformationswesen (IMAGI) koordiniert die Aktivitäten der Bundesressorts im Bereich des Geoinformationswesens seit 1998.

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