Themenbereiche des Interministeriellen Ausschusses für Geoinformationswesen


Aus den Aufträgen an den IMAGI des Bundeskabinetts 1998 (bestätigt 2008) lässt sich auch das aktuelle Ziel des Bundes ableiten, die Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) in Zusammenarbeit mit den Ländern und den Kommunen aufzubauen. Die GDI-DE ist gleichzeitig der nationale Beitrag Deutschlands für den Aufbau der "European Spatial Data Infrastructure (ESDI)", realisiert durch die Umsetzung der EU-Richtlinie 2007/2/EG (INfrastructure for SPatial InfoRmation in Europe = INSPIRE).

Der IMAGI beteiligt sich zudem an der Abstimmung und Koordination des Vorgehens der Bundesregierung zu GMES, GEOSS und Galileo insbesondere aus dem Blickwinkel des Informationsbedarfs der Bundesverwaltung und der strategischen Ziele bei der Nutzung durch die Bundesverwaltung.

Im IMAGI stimmen die Bundesressorts auch ihre Positionen zur Datenpolitik ab. Durch höhere Verfügbarkeit von Geodaten und neue technische Möglichkeiten entstehen neue Produkte und Anwendungen für die private, behördliche und wirtschaftliche Nutzung, für deren Datenpolitik bisher kein rechtlicher Rahmen vorhanden ist. Die Datenpolitik umfasst die Schwerpunkte Datenschutz, Lizenz- und Kostenfragen und den Geheimschutz bei Geodaten .

Folgende Themen werden im IMAGI für den Bundesbereich abgestimmt und mit koordiniert: