Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Luftaufnahme von Berlin Quelle: Copernicus Sentinel data (2015)/ESA
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Copernicus

Das zivile europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus liefert Entscheidungsträgern auf allen Verwaltungsebenen - aber auch der Bevölkerung - verlässliche und aktuelle Informationen zu Umwelt- und Sicherheitsfragen.

Unsere Erde ist ein komplexes und dynamisches System und unterliegt durch verschiedene ineinandergreifende Prozesse dem stetigen Wandel. Auch unsere Gesellschaft ist diesem Wandel ausgesetzt. So machen beispielsweise Umweltveränderungen nicht an Ländergrenzen halt.

Für das Verständnis dieser Prozesse ist es nötig, aussagekräftige Informationen durch geeignete Methoden zu sammeln, aufzubereiten, zu analysieren und zu interpretieren. Die so gewonnenen Erkenntnisse liefern Entscheidungsträgern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft essentielle Informationen, um gemeinsam gesellschaftsrelevante Fragestellungen lösen zu können.

Vorteile von Copernicus

Das zivile europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus ist im digitalen Zeitalter ein wesentliches unterstützendes Instrument.

Mit Copernicus bietet sich für die Bundesverwaltung eine unabhängige und leistungsfähige Infrastruktur, um wichtige Informationen zu gewinnen. Diese betreffen das komplexe System Erde (Land, Wasser, Atmosphäre) und dienen der Bewältigung von globalen und/oder regionalen Herausforderungen, wie zum Beispiel Krisen, zivile Sicherheit oder Klima.

Drei der sechs Kerndienste in den Bereichen Landüberwachung, Katastrophen- und Krisenmanagement sowie Sicherheit werden im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern koordiniert. Die über Copernicus bereitgestellten Informationen sind außerdem integrativer Bestandteil der GDI-DE.

Die Nationale Copernicus Strategie

Copernicus soll  auch im nationalen Rahmen einen hohen Nutzen entfalten und neue Impulse ermöglichen - insbesondere für die Aufgabenbewältigung der Verwaltung sowie das Wachstum der Wirtschaft. Hierfür wurde eine nationale Copernicus Strategie erarbeitet und dem Bundeskabinett durch das BMVI am 13. September 2017 vorgelegt.

Die Strategie formuliert neben fünf grundlegenden nationalen Zielen vier wesentliche Handlungsfelder:

  • Mit Nutzergruppen im Dialog sein
  • Zugang zu Daten und Diensten gewährleisten
  • Neue Dienste und Technologien entwickeln
  • Copernicus in Europa gestalten

Zur Umsetzung der Strategie sind konkrete Maßnahmen benannt, davon 12 Maßnahmen innerhalb des BMI. Sie tragen so zum nationalen Copernicus-Arbeitsprogramm bei.

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